Costa Rica - Weltreise Kapitel 2

¡Pura Vida!
Jaja, einen klischeehafteren Einstieg haetten wir unserem ersten Blogeintrag wohl nicht geben koennen, aber das “Pure Leben” hat sich hier eben als Landesmotto etabliert und als gute Touristen - welche wir nunmal sind - passt man sich schnell an. Diesmal fuehrt uns unsere Reise also an die “reiche Kueste” der neuen Welt, aka Costa Rica.

Von Stuttgart aus flogen wir zunächst mit einer US-Airline nach Atlanta, die den Staaten kulinarisch alle Ehre macht. Auf dem 10 Stunden Flug bekamen wir neben Raviolie ‘n’ cheese, einem Turkey Sandwich - mit mehr Turkey als - Sandwich und einem Cheesecake ausserdem noch Eiscreme und Mars-Schokoriegel serviert. Ob wir es schaffen einen Diabetes zu entwickeln, bevor wir den Fuss auf amerikanischen Boden setzten?
Von dort aus ging der Anschlussflug weiter nach San José, der Hauptstadt Costa Ricas. Nach knapp 18 Stunden Flug und einem Schlafmangel des Ausmasses “ungesund” brachte uns das Taxi zu unserem ersten Hostel im Stadtviertel Escazú.
Die Nacht war ganz im Sinne des unerbittlichen Jetlags recht kurz für uns, was uns aber nur schneller zum Frühstück brachte und uns damit recht versoehnlich stimmen konnte.

Den Vormittag verbrachten wir am/im (Whirl-)Pool im tropischen Hostelgarten mit Faulenzen, schleppten uns nach dem Mittagessen dann auf die Sofas im Aufenthaltsraum, wo aus dem Lesen bald der Schlaf der Gerechten wurde.



Abends aufgewacht ohne zu wissen, wo, wer oder wann man ist, konnten wir uns dazu aufraffen, ein paar Meter die Straße runter zu einem lokalen Imbiss zu schlendern und dort ganz stilecht unsere erste typisch costa ricanische Mahlzeit zu uns zu nehmen: Empanadas con pollo, selbstverständlich frittiert. Irgendwie geht es so weiter, wie es im Flugzeug aufgehoert hat.
Kurze sportliche Auszeit im Hostel bei einem absurd hochklassigen Tischtennismatch.
Sport macht hungrig, also ab in den authentischen “Soda” (kleines, traditionelles Restaurant), in dem die Serie “Essen, das eigentlich als Koerperverletzung gelten sollte” fortgesetzt wurde.

Nahezu obszönes Essen, das Herz und Leber streiten laesst, wer zuerst abdanken darf. Waehrend der Darm wie selbstverstaendlich Russisch Roulette spielt. Naja.
Zurueck im Hostel haben wir uns ab 19 Uhr dann zu einem kurzen Nickerchen von 12 Stunden entschlossen.
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