Cak cak cak

Nach einem kurzen Fruehstueck in einem lokalen Café un zwei angenehmen ersten Hotel-Tagen, konnten wir gegen 12 Uhr unsere Suite verlassen. Jetzt ging fuer uns das richtige “Backpacking” los.
Es stellte sich recht kurzfristig heraus, dass der Weg zum naechsten Hostel in Uluwatu nur laeppische 2km lang ist. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, die Strecke mal eben zu Fuss zu gehen.
Google Maps versprach uns lockere 25 Minuten. Google Maps irrte sich. Google Maps fuehrte uns einen Weg durchs Dorf entlang, der auf einmal 5 Meter in die Tiefe abbrach. Google Maps wird ab sofort nicht mehr vertraut.

Nachdem wir unsere eigene Route dank online- Karte durch die Pampa gefunden hatten - die mal eben doppelt so lang war, aber immerhin um den Hang herumfuehrte- , kamen wir schließlich doch voellig verschwitzt an unserem ersten Hostel an.

Schnell geduscht, das Zimmer bezogen und dann weiter mit dem “Taksi” zum “Pura Luhur”, dem Hindu- Tempel in Uluwatu an der Kueste Sued-Balis.

Eine riesige,frische Kokosnuss zum Schluerfen gab es fuer 20.000 IDR (ca. 1,30€), bevor wir schliesslich die heiligen Bauten mit schickem, lila Sarong betreten konnten. Achtung; alle Frauen “who are on their period” duerfen den Tempel nicht betreten.


Die Erkundungstour durch den riesigen Tempel fuehrte uns entlang der Kueste mit tollem Ausblick auf den Ozean und durch einen kleinen Wald, in dem es von kleptomanischen Affen nur so wimmelte. Dem ein oder anderen fotowuetigen Japaner ging dort die Sonnenbrille oder die Basecap floeten…


Unser Ausflug endete gegen 18 Uhr Ortszeit mit einer einstuendigen Auffuehrung des legendaeren Kecak (Affentanz), bei dem ein indonesischer Mythos erzaehlt wird, dem vermutlich keiner der nicht-einheimischen Zuschauer folgen konnte. Die Inszenierung war jedoch umso wirkungsvoller mit um die 40 Mann, die die Auffuehrung der traditionell kostuemierten Taenzer*innen mit “tschack-tschack” Lauten begleiteten.
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